Autorenlesung

Autorenlesung Christoph W. Bauer           

Durch seine offene und ungezwungene Art war uns Christoph W. Bauer  sofort sympathisch und wir verbrachten in dementsprechend angenehmer Atmosphäre eine interessante Stunde in unserer Bibliothek.

Zu Beginn erzählte der Autor über seine bisherigen Arbeiten: Er schreibt für renommierte Zeitungen, wie den Standard und die Neue Zürcher Zeitung, verfasste Lyrikbände, Theaterstücke, Hörspiele für den ORF, zahlreiche Romane und ein Jugendbuch.

Aus dieser Jugendlektüre, „Mord in Carnuntum“, las uns Bauer einige Ausschnitte vor und erzählte ein wenig über die geschichtlichen Hintergründe.

Anschließend stellten wir  zahllose Fragen, die cwb ausführlich und mit dem einen und anderen Augenzwinkern beantwortete. Überraschend die Antwort auf die Frage, was denn das Schwierigste beim Schreiben eines Buches sei: „Die intensivsten Arbeiten sind das Kürzen und Überarbeiten des Textes. Die Geschichte ist in drei Monaten geschrieben, die Korrektur benötigt neun Monate“, so cwb.

Dass das Schriftstellerleben kein Zuckerschlecken ist, erfuhren wir ebenfalls: Wie der Stundenplan eines Schülers ist der Tag eingeteilt – und er dauert manchmal bis zu 15 Stunden. Leserreisen in alle Teile der Welt gehören genauso dazu wie Lesungen in österreichischen Schulen.

Wir sind glücklich, eine dieser Schulen gewesen sein zu dürfen.  Es war ein wunderbarer Einblick, den uns Christoph W. Bauer in seine Literaturwelt erlaubt hat.